#346609 Classici Greci e Latini Opere e Saggi

Tessera. Sechs Beiträge zur Poesie und poetischen Theorie der Antike.

Author
PublisherUniversität Erlangen.
Date of publ.
Details cm.15x21, pp.71, brossura. Collana Erlanger Forschungen, Reihe A, Geisteswissenschaften (30).
AbstractVorwort . I. KAllimachos als Apollonpriester Die umstrittene Sprecherrolle des Apollonhymnos ist die des Priesters Kallimachos, der einem Alumnen während der Festlichkeit einer Epiphanie seine Dichtungstheorie durch den Gott offenbaren läßt. Die augusteischen Kallimacheer haben den Hymnos in diesem Sinn als Vermächtnis verstanden. II. Catulls Programmgedicht Carmen 51 soll zur Verwirklichung der Sapphischen Lyrik in Rom führen. Catull fordert Lesbia auf, so, wie einst Helena mit Paris, mit ihm sein otium zu verbringen, jedoch ohne Gefahr für reges und urbes. Die ,homerische', sapphische und catullische Dreiecksbeziehung ist die Grundlage für die Einheit des Gedichtes. III. HORATIUS PRINCEPS Die Oden der Selbstdarstellung 1,1; 2,20; 3,30 und 4,3 führen von hochfliegenden, aber unerfüllten Wünschen zu erfüllter und bescheidener Wirklichkeit. Beide Linien schneiden sich in 3,30, wo literarischer Anspruch und politische Realität in den Begriffen monumentum und princeps aufeinandertreffen. IV. Die Etymologien des Properz Mit den Erklärungen von Actius, Bovarium, Feretrius, Sancus, Tarpeia und Vertumnus bezieht Properz auch die Sprachgeschichte in den Stoff des vierten Buches mit ein und fordert dabei als criticus die Unveränderlichkeit des Lautbestandes bei Kompositionsetymologien. V. Poetisches bei Sallust Dichterzitate und Anspielungen auf poetische Vorlagen erweisen sich als Stileigentümlichkeit des Corpus Sallustianum und verändern das bisherige Sallustbild. VI. Der Hexameter des Ausonius Im Cento nuptialis benennt und verwendet Ausonius nicht die üblichen vier, sondern fünf Zäsuren. In der Textlücke Auson. 350 p. 207,40 P. war die bucolice benannt.
EAN9783922135302
ConditionsUsato, molto buono
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